>> 04.03.2008
13% mehr Hochschulabsolventinnen und -absolventen in Informatik
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur CeBIT mitteilt, schlossen im Prüfungsjahr 2006 15 400 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihr Informatikstudium ab. Das waren 13% mehr als 2005 und mehr als doppelt so viele als im Prüfungsjahr 1997 (+ 117%). Während die Absolventen/innenzahlen in Informatik von 1997 bis 2002 zwischen 6 000 und 7 000 Abschlüssen schwankten, verzeichnet der Studienbereich seitdem zweistellige jährliche Zuwachsraten.
Im Studienbereich Informatik sind die größten Anstiege der erfolgreich abgelegten Prüfungen der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften zu beobachten. Im Prüfungsjahr 2006 bestanden in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften 43 100 Absolventen ihr Examen. Das waren 9% mehr als im Vorjahr und 19% mehr als 1997.
Der Anteil der Frauen an den Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik war im Prüfungsjahr 2006 mit 17% relativ niedrig; nicht nur im Vergleich zu allen Fächergruppen (50%), sondern auch zur Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaft (39%). Nachdem 1997 der Frauenanteil bei Absolventinnen und Absolventen der Informatik 13% betragen hatte, ging er in den Jahren 2000 und 2002 auf 11% zurück und stieg seitdem nur in kleinen Schritten wieder an.
Die Zahl der Bildungsausländerinnen und -ausländer, die ein Informatikstudium erfolgreich abgeschlossen haben, vervierfachte sich seit 1997 von 300 auf 1 300 im Prüfungsjahr 2006. Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Auch bei den Bildungsinländerinnen und -inländern, das sind Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Inland erworben haben, vervierfachte sich seit 1997 die Anzahl der bestandenen Abschlussprüfungen im Studienbereich Informatik auf 500.
Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4195,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de
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