>> 30.04.2008
Am Girls’Day ist die Zukunft ganz nah - Über 130.000 Mädchen erleben Technikberufe
Als frühzeitig ansetzende Maßnahme ist der Girls’Day mittlerweile wichtiger Baustein in der Berufsorientierung von Mädchen und eröffnet neue Perspektiven jenseits der traditionell von Frauen besetzen Bereiche. Etwa zehn Prozent der beteiligten Unternehmen haben bereits eine oder mehrere junge Frauen, die sie in den Vorjahren am Girls’Day kennen lernten, eingestellt. In vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend hin zu höheren Frauenanteilen (vgl. Ausbildungsstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung). Im Wintersemester 2007/2008 schrieben sich 13 Prozent mehr Frauen für ein ingenieurwissenschaftliches Studium ein als im Vorjahr (Statistisches Bundesamt).
Die Begeisterung der Teilnehmerinnen für den Girls’Day ist enorm. Über 90 Prozent der Mädchen beurteilen den Tag mit sehr gut und gut. 45 Prozent haben Berufe in Technik, Naturwissenschaften, IT und Handwerk kennen gelernt, die sie interessieren. Etwa 40 Prozent können sich vorstellen, in der Organisation, in der sie den Girls’ Day verbracht haben, ein Praktikum oder eine Ausbildung zu absolvieren. Darüber hinaus hat der Girls’Day einen positiven Einfluss auf das Image der technischen Berufe und führt zu realitätsnahen Einschätzungen in Bezug auf Arbeitsmarktchancen, berufliche Inhalte und Rahmenbedingungen. Über 50 Prozent der Teilnehmerinnen wissen: Teamarbeit ist in technischen Berufen besonders gefragt.
Das Beispiel Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag in Deutschland macht auch international Schule: Der Girls’Day oder ähnliche Aktionen finden mittlerweile auch in Luxemburg, Österreich, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden, Polen und dem Kosovo statt. Grenzüberschreitende Aktionen zum Girls’ Day gibt es mit Österreich, Luxemburg, Belgien und Polen.
Alle Informationen rund um den bundesweiten Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag finden Sie unter









