Zum Interview
mit Sandra, 20 Jahre, und Sonja, 24 Jahre, Auszubildende Mediengestalterinnen Digital- und Printmedien
idee_it: Stellt Euch doch kurz den jungen Frauen vor.
Sandra: Ich heiße Sandra und bin 20 Jahre alt. Letztes Jahr habe ich Abitur gemacht und bin dann nach Köln gezogen, um hier meine Ausbildung zu machen.
Sonja: Sonja LunnebachIch bin 24 Jahre alt. 1997 habe ich das Abitur gemacht und 2000 meine Ausbildung zur Gestaltungstechnische Assistentin abgeschlossen. Beides in Solingen
idee_it: Wie nennt sich der Beruf, in dem Ihr gerade ausgebildet werdet?
Sandra und Sonja: MediengestalterIn für Digital und Printmedien, Fachbereich Nonprint (Design)
idee_it: Wie kann man sich Euren Arbeitstag vorstellen?
Sandra und Sonja: Die Arbeitszeit ist von 9 bis 18 Uhr inkl. 1 Stunde MittagspauseWir arbeiten in der Abteilung Web Development der Pironet NDH AG. In unserem Büro sitzen insgesamt 5 Personen.Hauptsächlich bearbeiten wir Grafiken fürs Web und erstellen/bearbeiten Webdokumente (HTML, JavaScript,...).
idee_it: Wie sieht ein Berufsschultag aus?
Sandra und Sonja: Wir haben dreimal im Jahr vier Wochen Blockunterricht. Der Unterricht beginnt um 8.15 Uhr und endet spätestens um 15 Uhr. Neben Deutsch, Englisch, Politik etc. haben wir noch die berufsspezifischen Fächer Mediengestaltung, Medienproduktion und Datenmanagement. Insgesamt ist der Unterricht aber eher fächerübergreifend. Pro Block gibt es einen Unterrichtsschwerpunkt, zu dem dann auch ein Blockprojekt angefertigt wird.
idee_it: Wolltet Ihr schon immer Mediengestalterinnen werden?
Sandra: Als ich das erste Mal mit der Schule im BIZ war, hab ich etwas über den Beruf der Medien- und Druckvorlagenherstellerin erfahren. Dieser Beruf interessierte mich, und ich hab mich weiter darüber informiert. Dann hab ich herausgefunden, dass es den Beruf Mediengestalter... gibt. Seit dem war eigentlich klar, dass ich diese Ausbildung machen möchte.
Sonja: Ich wusste schon früh, in welche Richtung ich beruflich gehen will. Dieser Beruf ist allerdings erst sehr neu und ich kannte ihn noch nicht. Deswegen auch zuerst die Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin.
idee_it: Aus welchem Grund habt Ihr Euch für diese Ausbildung entschieden?
Sandra: Ich habe schon immer gerne am Rechner gearbeitet und in der Schule waren Mathe und Kunst meine Lieblingsfächer. Ich fand diesen Beruf für mich einfach passend.
Sonja: Interesse. Mir macht die Arbeit einfach Spaß.
idee_it: Wie habt Ihr von Eurem Ausbildungsberuf erfahren?
Sandra: Siehe 5
Sonja: In einem Praktikum hat ein Kollege diese Ausbildung gemacht. Er hat mir davon erzählt.
idee_it: Hattet Ihr (berufliche)Vorbilder, die für Eure Entscheidung wichtig waren?
Sandra: Nö :-)
Sonja: Nein. Mir war einfach nur wichtig, dass ich etwas mache, das mir Spaß macht. Immerhin verbringt man sehr viel Zeit mit dieser Arbeit.
idee_it: Wer hat Euch bei Eurer Berufswahlentscheidung beraten?
Sandra: Ich habe mich beim Arbeitsamt beraten lassen, und mich selber über das Internet informiert.
Sonja: Ich habe alle Leute, die ich in den verschiedenen Praktika kennen gelernt habe interviewt. Die konnten mir die Aufgaben am deutlichsten erklären und veranschaulichen.
idee_it: Gibt es Interessen oder Fähigkeiten, die man mitbringen sollte, wenn man sich für diesen Beruf entscheidet?
Sandra: Logisches Denken, Vorstellungsvermögen, Englisch, Umgang mit Computern
Sonja: Ja, viele. Man sollte ein Gefühl für Gestaltung haben, Interesse an den Medien. Gerade im Bereich WebDesign schon Grundkenntnisse über das Internet.
idee_it: Waren diese Interessen/Fähigkeiten bei Euch schon vor der Ausbildung vorhanden?
Sandra: Ja, Mathe und Kunst hat mich schon immer interessiert
Sonja: Ja, größtenteils schon. Nur das Gebiet Webentwicklung war komplett neu für mich.
idee_it: Erinnert Ihr Euch noch an Eure Bewerbung und das Vorstellungsgespräch? Was ist Euch positiv/negativ in Erinnerung?
Sandra: Meine Bewerbungsmappe hab ich etwas bunter und auffälliger gestaltet. Daraufhin wurde von mir eine Arbeitsprobe, also eine Homepage verlangt. Danach wurde ich zu einem Einstellungstest, und nachdem ich diesen bestanden hatte, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Sonja: Klar. Ist doch sehr spannend, wenn sich die Leute des Betriebes und die Bewerber beschnuppern. Man kann gerade von den Gesprächen sehr viel mitnehmen. Nicht gut fand ich, dass manche Betriebe keine Rückmeldung geben. Dann weiß man nicht einmal, warum es nicht geklappt hat. Ansonsten war der Ablauf der Bewerbung wie bei Sandra.
idee_it: Was haltet Ihr an Eurer Ausbildung für verbesserungswürdig? Was gefällt Euch gut oder besonders?
Sandra und Sonja: Den praktischen Teil im Betrieb finden wir sehr gut. Verallgemeinern kann man das aber nicht, da hier ganz anders als in den meisten Betrieben mit diesem Beruf gearbeitet wird. Mit dem schulischen Teil sind wir etwas unzufrieden. Die Schule scheint manchmal gegen die Betriebe an zu arbeiten, was für uns, die dazwischen hängen, nicht angenehm ist. Dadurch, dass diese Berufsausbildung noch sehr jung ist, fehlt es oft an Erfahrung und Know How bei den Lehrern/Lehrerinnen.
idee_it: Gibt es noch etwas, das Ihr den Leserinnen gerne mitteilen möchtet?
Sandra und Sonja: Wenn jemand an dieser Ausbildung interessiert ist: Gut informieren! Viele Bewerber haben kein klares Bild der Arbeit und sehen den Alltag nicht.
Sandra: Ich heiße Sandra und bin 20 Jahre alt. Letztes Jahr habe ich Abitur gemacht und bin dann nach Köln gezogen, um hier meine Ausbildung zu machen.
Sonja: Sonja LunnebachIch bin 24 Jahre alt. 1997 habe ich das Abitur gemacht und 2000 meine Ausbildung zur Gestaltungstechnische Assistentin abgeschlossen. Beides in Solingen
idee_it: Wie nennt sich der Beruf, in dem Ihr gerade ausgebildet werdet?
Sandra und Sonja: MediengestalterIn für Digital und Printmedien, Fachbereich Nonprint (Design)
idee_it: Wie kann man sich Euren Arbeitstag vorstellen?
Sandra und Sonja: Die Arbeitszeit ist von 9 bis 18 Uhr inkl. 1 Stunde MittagspauseWir arbeiten in der Abteilung Web Development der Pironet NDH AG. In unserem Büro sitzen insgesamt 5 Personen.Hauptsächlich bearbeiten wir Grafiken fürs Web und erstellen/bearbeiten Webdokumente (HTML, JavaScript,...).
idee_it: Wie sieht ein Berufsschultag aus?
Sandra und Sonja: Wir haben dreimal im Jahr vier Wochen Blockunterricht. Der Unterricht beginnt um 8.15 Uhr und endet spätestens um 15 Uhr. Neben Deutsch, Englisch, Politik etc. haben wir noch die berufsspezifischen Fächer Mediengestaltung, Medienproduktion und Datenmanagement. Insgesamt ist der Unterricht aber eher fächerübergreifend. Pro Block gibt es einen Unterrichtsschwerpunkt, zu dem dann auch ein Blockprojekt angefertigt wird.
idee_it: Wolltet Ihr schon immer Mediengestalterinnen werden?
Sandra: Als ich das erste Mal mit der Schule im BIZ war, hab ich etwas über den Beruf der Medien- und Druckvorlagenherstellerin erfahren. Dieser Beruf interessierte mich, und ich hab mich weiter darüber informiert. Dann hab ich herausgefunden, dass es den Beruf Mediengestalter... gibt. Seit dem war eigentlich klar, dass ich diese Ausbildung machen möchte.
Sonja: Ich wusste schon früh, in welche Richtung ich beruflich gehen will. Dieser Beruf ist allerdings erst sehr neu und ich kannte ihn noch nicht. Deswegen auch zuerst die Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin.
idee_it: Aus welchem Grund habt Ihr Euch für diese Ausbildung entschieden?
Sandra: Ich habe schon immer gerne am Rechner gearbeitet und in der Schule waren Mathe und Kunst meine Lieblingsfächer. Ich fand diesen Beruf für mich einfach passend.
Sonja: Interesse. Mir macht die Arbeit einfach Spaß.
idee_it: Wie habt Ihr von Eurem Ausbildungsberuf erfahren?
Sandra: Siehe 5
Sonja: In einem Praktikum hat ein Kollege diese Ausbildung gemacht. Er hat mir davon erzählt.
idee_it: Hattet Ihr (berufliche)Vorbilder, die für Eure Entscheidung wichtig waren?
Sandra: Nö :-)
Sonja: Nein. Mir war einfach nur wichtig, dass ich etwas mache, das mir Spaß macht. Immerhin verbringt man sehr viel Zeit mit dieser Arbeit.
idee_it: Wer hat Euch bei Eurer Berufswahlentscheidung beraten?
Sandra: Ich habe mich beim Arbeitsamt beraten lassen, und mich selber über das Internet informiert.
Sonja: Ich habe alle Leute, die ich in den verschiedenen Praktika kennen gelernt habe interviewt. Die konnten mir die Aufgaben am deutlichsten erklären und veranschaulichen.
idee_it: Gibt es Interessen oder Fähigkeiten, die man mitbringen sollte, wenn man sich für diesen Beruf entscheidet?
Sandra: Logisches Denken, Vorstellungsvermögen, Englisch, Umgang mit Computern
Sonja: Ja, viele. Man sollte ein Gefühl für Gestaltung haben, Interesse an den Medien. Gerade im Bereich WebDesign schon Grundkenntnisse über das Internet.
idee_it: Waren diese Interessen/Fähigkeiten bei Euch schon vor der Ausbildung vorhanden?
Sandra: Ja, Mathe und Kunst hat mich schon immer interessiert
Sonja: Ja, größtenteils schon. Nur das Gebiet Webentwicklung war komplett neu für mich.
idee_it: Erinnert Ihr Euch noch an Eure Bewerbung und das Vorstellungsgespräch? Was ist Euch positiv/negativ in Erinnerung?
Sandra: Meine Bewerbungsmappe hab ich etwas bunter und auffälliger gestaltet. Daraufhin wurde von mir eine Arbeitsprobe, also eine Homepage verlangt. Danach wurde ich zu einem Einstellungstest, und nachdem ich diesen bestanden hatte, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Sonja: Klar. Ist doch sehr spannend, wenn sich die Leute des Betriebes und die Bewerber beschnuppern. Man kann gerade von den Gesprächen sehr viel mitnehmen. Nicht gut fand ich, dass manche Betriebe keine Rückmeldung geben. Dann weiß man nicht einmal, warum es nicht geklappt hat. Ansonsten war der Ablauf der Bewerbung wie bei Sandra.
idee_it: Was haltet Ihr an Eurer Ausbildung für verbesserungswürdig? Was gefällt Euch gut oder besonders?
Sandra und Sonja: Den praktischen Teil im Betrieb finden wir sehr gut. Verallgemeinern kann man das aber nicht, da hier ganz anders als in den meisten Betrieben mit diesem Beruf gearbeitet wird. Mit dem schulischen Teil sind wir etwas unzufrieden. Die Schule scheint manchmal gegen die Betriebe an zu arbeiten, was für uns, die dazwischen hängen, nicht angenehm ist. Dadurch, dass diese Berufsausbildung noch sehr jung ist, fehlt es oft an Erfahrung und Know How bei den Lehrern/Lehrerinnen.
idee_it: Gibt es noch etwas, das Ihr den Leserinnen gerne mitteilen möchtet?
Sandra und Sonja: Wenn jemand an dieser Ausbildung interessiert ist: Gut informieren! Viele Bewerber haben kein klares Bild der Arbeit und sehen den Alltag nicht.








